Heute lesen wir Genesis 16. Sarai sucht nach alternativen Wegen, um Gottes Verheißung zu erfüllen. Als Gott Hagar einen Sohn schenkt, entstehen aufgrund von Eifersucht und Stolz Zwietracht und Streit. Wie oft werden unsere eigenen Familien und Ehen zerrissen, wenn wir Wege und Mittel ersinnen, die Gott nicht geboten hat! Bedenke, wie bereitwillig unser Herr sich allem unterwarf, was der Vater wollte, selbst wenn das bedeutete, unter bösen Menschen zu leiden und an ihrer Stelle zu sterben. Er hat dein Leiden gesehen und es auf sich genommen. Durch seinen Tod und seine Auferstehung sorgt er dafür, dass der Gott, der alles sieht, dir nun gnädig gesinnt ist. • Lieber Herr, obwohl du alles siehst, versprichst du nun, uns nur in Jesus zu sehen. Wirke zärtlich unter uns durch deine Gnadenmittel und übe deine väterliche Fürsorge aus. In Jesu Namen. Amen.
Verschiedene Autoren. Die lutherische Studienbibel (S. 662). (Funktion). Kindle-Ausgabe.
