Hebräer 1

Heute beginnen wir mit einem neuen Buch der Bibel: dem Hebräerbrief. In diesem Buch finden wir viele Verweise auf das Alte Testament. Jesus, durch den der Vater alle Dinge geschaffen hat und durch dessen Wort alle Dinge erhalten bleiben, offenbart uns deutlich den gnädigen Willen des Vaters. Obwohl Jesus wie die Engel himmlisch ist, ist er kein bloßes Geschöpf. Er ist der erstgeborene Sohn des Vaters, der mit uns alles teilt, was der Vater hat. Er befreit uns, damit wir Gottes Dienst empfangen können, einschließlich des Dienstes, der durch die Engel geleistet wird. • Herr Jesus, danke, dass du mich geschaffen hast und erhältst. Bewahre mich durch dein Wort im wahren Glauben, damit ich das Heil erlangen kann. Amen.

Verschiedene Autoren. Die lutherische Studienbibel (S. 10656). (Funktion). Kindle Edition.

Philemon

Heute lesen wir das kurze Buch Philemon, einen Brief, den Paulus an einen christlichen Sklavenhalter namens Philemon schreibt, dessen Sklave Onesimus weggelaufen ist und Christ geworden ist. Paulus bittet Philemon, seinen ehemaligen Sklaven wie einen Bruder in Christus zu behandeln und ihn aus der Sklaverei zu entlassen. Paulus plädiert für die Freiheit von Onesimus und stützt sich dabei auf Gnade, Liebe und Freundschaft. Paulus setzt sich für Onesimus ein, so wie Jesus Christus sich für uns einsetzt. Jesus hat uns Freunde genannt; wem sollen wir in seinem Namen Freundschaft entgegenbringen? Als unser Freund schenkt er uns durch seine Gnade und Liebe Erlösung und die Hoffnung auf ewiges Leben. • Herr, höre mich als einen lieben Freund und Mitdiener der Bedürftigen. Mache mich zu einem Geschenk für sie. Amen.

Verschiedene Autoren. Die lutherische Studienbibel (S. 10578). (Funktion). Kindle Edition.

Titus 3

Heute beenden wir die Lektüre des Briefes des Paulus an Pastor Titus. In seinen Schlussworten erwähnt Paulus vier Mitarbeiter, die gemeinsam mit ihm das Evangelium verbreiten und Gemeinden an verschiedenen Orten betreuen. Paulus und die anderen könnten solche Dienste ohne die Hilfe anderer Christen nicht ausüben, daher enthält sein Schlusswort Anweisungen für ihre Unterstützung. Unabhängig davon, ob wir persönlich in der Evangelisationsarbeit tätig sind oder nicht, müssen wir andere unterstützen, wenn sie im Namen Christi evangelisieren, lehren und dienen. Gott, der uns mit dem kostbaren Blut Jesu erlöst und dafür gesorgt hat, dass wir seine liebevolle Botschaft empfangen haben, wird uns Gelegenheiten geben, anderen zu dienen und sie zu unterstützen. Was für ein Privileg, mit unseren Brüdern und Schwestern in Christus im Reich Gottes zu dienen! • Vertraue mir, lieber Herr, die Gelegenheit an, einem anderen Menschen von deiner erlösenden Liebe zu erzählen. Amen.

Verschiedene Autoren. Die lutherische Studienbibel (S. 10558). (Funktion). Kindle Edition.

Titus 2

Heute lesen wir Titus 2. Ein selbstbeherrschtes, gottesfürchtiges Leben ist unabhängig von unserem Alter oder unserem Status im Leben von Vorteil und wichtig für unsere familiären Beziehungen sowie für unser Zeugnis als Christen. Unser Lebensstil, unsere Beziehungen und unser Verhalten dürfen das Evangelium nicht in Verruf bringen. Das ist in der Tat eine sehr hohe Messlatte, die wir ohne viel Hilfe nicht erreichen können. Gott schult uns jedoch für die Gegenwart und gibt uns Hoffnung für die Zukunft. Er erlöst und reinigt uns, um uns zu seinen Kindern zu machen. • Jesus, schmücke mein Leben mit Werken und Bekenntnissen, die des Evangeliums würdig sind. Amen.

Verschiedene Autoren. Die lutherische Studienbibel (S. 10554–10555). (Funktion). Kindle Edition.