1 Korinther 10
Heute lesen wir 1. Korinther 10. Martin Luther schreibt: "Ein Gott ist der, von dem wir alles Gute erwarten und zu dem wir in aller Not unsere Zuflucht nehmen sollen." Unsere Gesellschaft hat viele solcher Götter, sei es Reichtum, Status, Ansehen, sogar Familie. Aber der eine wahre Gott duldet keine geteilte Treue. Wenn wir uns an der Anbetung falscher Götter oder an Kirchen beteiligen würden, die das Evangelium nicht in seiner ganzen Reinheit bekennen, würde das bedeuten, dass wir dem Glauben der anbetenden Gemeinschaft zustimmen. Aus diesem Grund meiden wir solche falsche Anbetung. Am Tisch des Herrn bietet er seinen Leib und sein Blut zur Vergebung der Sünden an und schafft dadurch eine treue Gemeinschaft, die ihm und einander verpflichtet ist. Er kommt zu seinem Volk in seinem Wort und im Sakrament des Abendmahls, das Sünden vergibt und eine ihm treue Kirche schafft. Wir beten, dass der Herr auch in muslimischen Ländern seinen Anhängern erlaubt, sich eines Tages taufen zu lassen und seinen wahren Leib und sein wahres Blut im Abendmahl zu empfangen. Amen.
Verschiedene Autoren. Die Lutherische Studienbibel (S. 9936). (Funktion). Kindle Edition.
