Heute lesen wir 1. Korinther 8. Die Rechte und die Freiheit des Evangeliums werden in der korinthischen Kirche falsch propagiert, was dazu führt, dass die Gläubigen zu leicht die Verhaltensweisen und Praktiken der sie umgebenden Kultur übernehmen. Kein Gläubiger hat das Recht oder die Freiheit, den Glauben anderer zu zerstören, insbesondere nicht denjenigen, die Paulus als schwach im Glauben bezeichnet. Der Glaube ist keine Privatangelegenheit. Treue Christen werden eifrig für Gottes Willen beten und ihn ausführen, damit alle gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Wie wunderbar erträgt unser Erlöser unsere Schwächen! Das Wichtigste: Er hat unsere Sünde weggenommen und baut uns in Liebe auf. - Erlöse uns, o Herr, davon, dass wir selbstsüchtig unsere eigenen Rechte auf Kosten anderer suchen. Erlöse uns, Herr, davon, Deine auserwählten Heiligen unwissentlich in die Sünde zu führen. Erwecke uns dazu, Dich allein anzubeten und zu ehren, und benutze uns durch Deinen Geist, um andere zu Dir zu führen. Amen.
Verschiedene Autoren. Die Lutherische Studienbibel (S. 9926). (Funktion). Kindle Edition.
